24.09.2017

"Wo die Weser einen großen Bogen macht..." - Mit dem Kanu unterwegs

Von: Ralf

Ja, wer sagt denn, dass das Tri-Sport-Team nur Schwimmen, Radfahren und Laufen kann?! Nach den letzten Ligawettkämpfen der Saison wurde die sportliche Nebensaison eingeläutet. Nun gibt es auch wieder mehr Zeit und Raum, andere gemeinsame Aktivitäten zu starten.

 

So geschehen am vergangenen Wochenende, an dem wir zwanzig abenteuerlustige Triathleten in zwei Kanadiern mit „Rudern“ ausstatteten. Mit dieser laienhaften Bezeichnung der für uns eher ungewöhnlichen Fortbewegungsmittel sind wir dann bei den anwesenden Profi-Paddlern auch direkt als „Landratten“ aufgefallen.

 

Erste Lektion unserer Tourguides: Im Kanu benutzen wir ausschließlich Paddel und keine Ruder!!
Die zweite Lektion, der Unterschied zum Ruderboot, wurde dann mit folgendem Witz erklärt: "Der Ruderer sagt: 'Scheiße, da hinten war eine Kneipe - da hätten wir Pause machen können!' Der Kanute sagt: 'Da vorne kommt eine Kneipe - da können wir Pause machen!'
Apropos Tourguides: ermöglicht hat uns das kleine Paddel-Abenteuer der Verein Wasser-Wander-Freunde-Verl e.V. (www.wwf-verl.de), der uns anläßlich unseres 25-jährigen Bestehens dieses ereignisreiche Geschenk gemacht hat.

 

Kaum dass wir die Kanus in Vlotho zu Wasser gelassen hatten zeigte sich beim Einnehmen der Plätze dann auch schnell, wer sich berufen fühlte, vorne im Boot das „Ruder“ zu übernehmen…   ;-)           
Dank eindeutiger Kommandos unserer "Rudermänner" vom WWF, die uns stets in die ruhige Fahrrinne der Weser steuerten wurde schnell klar, dass nur im Gleichschlag die sichere Fahrt aufgenommen werden konnte. Mit der Strömung ließen wir den Hafen schnell hinter uns und paddelten durch den großen Weserbogen in Richtung Wiehengebirge. Aus Sicht des Flußlaufs bot sich uns ein tolles Panorama und eine ganz neue Sichtweise auf das weitläufige Tal und die Umgebung.

Selbstverständlich packte uns zwischendurch auch der sportliche Ehrgeiz und in kurzen Etappen wurden die Paddel bis zur, teilweise sogar über die Belastungsgrenze eingesetzt.
Ohne menschliche Verluste und weitestgehend trocken geblieben (trotzt gelegentlicher gewaltsamer Versuche, das feindliche Schiff zu entern bzw. zu rammen) beendeten wir unsere Kanutour nach ca. 2 Stunden kurz vor den Toren Mindens.

 

Ein gemütlicher Grillabend am Bootshaus der Wasser-Wander-Freunde in Sürenheide krönte unseren schönen Tag. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Karlchen und seine Crew für dieses schöne Erlebnis. Das werden wir bestimmt nochmal wiederholen.

(Und dann sind wir auch mit den Salaten an der Reihe!)  ;-)

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